Österreich, Ungarn, Balkan

Nach gut 1500 km und ohne technische Probleme (durchaus ein Grund zur Freude, blickt die Maschine doch auf 22 Lebensjahre zurück und war in den letzten Monaten an einigen Stellen zerlegt gewesen; Holz) bin ich nun im serbischen Belgrad angekommen. Gesegnet mit goldenem Oktoberwetter ging es zunächst durch Oberösterreich und nach einem Abstecher in die Steiermark via Wien nach Ungarn. Hier war die Verständigung auf Englisch eher schwierig, teils wurde aber etwas Deutsch gesprochen und an Tankstellen wurde ich mit einem freundlichen “Hallo!” verabschiedet.

Am Plattensee vorbei, mache ich mich über Budapest durchs nordserbische Flachland nach Belgrad.

Dort habe ich gleich am ersten Abend serbische Gastfreundlichkeit kennenlernen dürfen: Nach einem Couchsurfing-Event habe ich direkt eine private Stadtführung bekommen, wobei die zunehmende Entfernung von mitteleuropäischen Gepflogenheiten deutlich wurde: Als ich mich auf die Rückbank einer E-Klasse angeschnallt habe, bin ich direkt nach dem Grund dafür gefragt worden, das würde man hier eigentlich nicht machen.

Dann ging es also los durch die Gavrilo-Princip-Straße, benannt nach dem Mörder Franz Ferdinands, vorbei an verschiedenen Kirchen und dem beeindruckenden Sava-Tempel. Auffällig sind Belgrads weitläufige Straßen und seine schöne Architektur, wenn auch einzelne zerbombte Gebäude an den vergangenen Krieg erinnern. Der gezeigte, moderne Lifestyle und die vielen Cafés machen die Stadt augenscheinlich sehr lebenswert. Bizarr war einzig die Weihnachtsbeleuchtung, welche Mitte Oktober schon in der ganzen Stadt bereit hängt.

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